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Seine Chancen nutzen, dabei Gefahren kennen. Mit diesem Grundgedanken fand der jugendsalon#2 im E-Werk Bad Homburg statt. Die neue Salongeneration sind Gäste im jugendlichen Alter. Die Experten, Michaela Moll, Stephan Schölzel und Tense diskutierten und ermutigten das junge Puplikum sich auf das Erlebnis Internet einzulassen. Die drei Fachleute aus dem Bereich Internet und Jugendarbeit berichteten aus ihren sehr unterschiedlichen Berufsfeldern: Polizei, Sozialarbeit und youtubevideo-Produzent.
Und die Jugendlichen waren elektrisiert. Sie konnten sich über all die Themen informieren, die sie bewegen und Fragen stellen, die sie sonst in endlosen Diskussionen und mühsamen Argumentationen mit ihren Eltern durchkauen. Durchaus kritische und vorsichtige Überlegungen äusserten die gut informierten jungen Gäste. Sie wollen sich informieren, aktiv sein und mitgestalten. Eine kleine Gruppe von Jugendlichen setzte sich vor der Veranstaltung mit dem Thema Erlebnis Internet auseinander und moderierten, gut strukturiert durch den knapp 2-stündigen Salon. Am Ende kam die Aufforderung der Referenten an ihre Zuhörer, sich weiterhin für das Internet und seine Möglichkeiten zu begeistern und dabei sorgsam zu sein. Toll!

Das Puplikum besteht beim jugendsalon ganz bewusst nur aus Jugendlichen. Das bietet ihnen einen unbeobachteten Raum zur freien Meinungsäußerung unter Ähnlichaltrigen und der bedachte Umgang mit persönlichen Informationen und Daten.

Populismus in den USA und in Europa – wo sind Gemeinsamkeiten und Unterschiede auszumachen? Diesen Fragen geht der Politikwissenschaftler Dr. Marcel Lewandowsky nach. Er ist unser “kluger Kopf zu Gast” im Hofgut Gorgenthal am 5. Februar. Marcel Lewandowsky lehrt an der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg und forscht seit zehn Jahren zum Thema Populismus. Prognosen für den möglichen Aufstieg der Populistenpartei der AfD in Deutschland in Hinblick auf die anstehende Bundestagswahl hält er wissenschaftlich für problematisch. Eine “Zauberformel” gegen Populisten gebe es nicht, aber durchaus Gegenstrategien, der sich Politik und Öffentlichkeit stellen müssten. Dazu mehr im Interview im “Wiesbadener Kurier” vom 26. Januar 2017.  http://www.wiesbadener-kurier.de/vermischtes/vermischtes/mobilisierung-gegen-die-da-oben_17635428.htm