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Wenn der Shop zu einem Wohnzimmer wird, …kann man beim Salonfestival Live-Musik „zum Anfassen“ erleben.
Mit Beginn der Salonfestival-Reihe „musik zu Gast“ in Hannover, erleben Musikinteressierte bei uns im Bang & Olufsen Shop Hannover seit drei Jahren, was es heißt, dem Künstler ganz nah zu sein. Auch in diesem Jahr ist ein Konzert wieder fest eingeplant.

Was bewegt einen dazu, solche privaten Konzerte zu veranstalten? In erster Linie ist es das Interesse an Musik. Events, welche wir sonst bei uns durchführen, drehen sich meist um unsere Produkte und haben einen „technischen“ Beigeschmack. Umso schöner finden wir die Idee, die Musik, welche wir selbst gern privat hören, bei uns live zu erleben. Auch ist es uns wichtig, Künstlern, welche noch am Anfang Ihrer Karriere stehen, eine Plattform zu bieten. Einen schönen Nebeneffekt gibt es noch. Als Gastgeber kann man sich auf die Gästeliste der anderen Gastgeber eintragen lassen und man lernt auf diese tolle Art viele Gleichgesinnte kennen.
War das erste Konzert noch geprägt von Nervosität, hat sich mittlerweile etwas Routine eingestellt. Es ist nämlich viel einfacher Gastgeber zu sein, als es den Anschein macht. Von der Planung und der Auswahl der Künstler bis zum abschließendem Treffen aller Gastgeber findet man jederzeit tolle Unterstützung bei der Konzertleitung vom Salonfestival. Bei uns in Hannover ist das Ulrike Groffy. Somit kann ich nur ermuntern, selbst Gastgeber zu sein.

Rüdiger Horn und sein Team von Bang & Olufsen am Landtag Hannover

Der Auftakt der „klugen köpfe“ in Hannover: ein gemütliches Wohnzimmer mit vielen Büchern und noch mehr Stühlen, denn es war voll. Freunde der Gastgeber mischten sich mit Nachbarn und Gästen, die das „salonfestival“ kennenlernen wollten. Alle waren gekommen, um Professsor Hübls Ausführungen zu den ethischen Grundlagen entscheidender Fragestellungen zu hören: „Was wäre, wenn…“ ist in der Philosophie ein bekanntes Gedankenspiel. Philipp Hübl zog seine Zuhörer mit seiner frei vorgetragenen Rede gleich in den Bann, und die vielen Beispiele, die er vorführte, zeigten klar, worauf es bei diesen – auch moralischen – Überlegungen ankommt: nicht immer dem ersten Impuls folgen und eine Entscheidung fällen, sondern alle Konsequenzen weiterdenken und mögliche weitere Aspekte mit einbeziehen. Das das gar nicht so leicht ist, zeigte die lebhafte Diskussion im Anschluss an den Vortrag. Und all die Gespräche, die noch lange in Wohnzimmer und Flur beim Wein weiter geführt wurden. Gedankenspiele sind äußerst anregend, wie einige Gäste meinten, und zugleich anstrengend. Aber die direkte Begegnung mit Philosophie hat gutgetan, das fanden alle! Ein langer, intensiver Abend, der allen zu denken gab!