Beiträge

Die “exposive medien gruppe”, die „das salonfestival“ in Hannover großzügig mit Technik unterstützt, hatte sein Rolltor für einen besonderen Musik-Salon hochgefahren: Inmitten hoher Regale voller Traversen und Cases spielte Jumaa auf einer feinen, technisch perfekten Bühne. Jumaa ist ein begnadeter Sänger, Multiinstrumentalist, Komponist und Arrangeur und sagt von sich selbst, die Leute hielten ihn wohl „für ein bisschen verrückt“, weil er sich in keine musikalische Schublade pressen lasse. Auch sei er lange Jahre nicht in Hannover aufgetreten, und zu seiner Überraschung ließ sich das Publikum nicht lange bitten, ihn stimmlich bei einem Song zu unterstützen, und das richtig gut! Begleitet wurde Jumaa von Roberto Volse am Bass und Johan Polzer am Schlagzeug – beide begnadete Musiker, deren phantastische Soli viel Applaus bekamen. Das Trio harmonierte perfekt, und schon nach dem ersten Song horchten alle Gäste auf: Jumaas Stimme – mit sanftem Timbre – die mühelos vom Falsett bis zu Basstiefen moduliert, ist etwas Besonderes. Seine eigenen Songs über die Liebe, das Leben, über Empfindungen gingen unter die Haut und begeisterten die Gäste: „Am I? I Am!“ lautet der Titel seiner EP, die am Abschluss des Konzertes viele Interessenten fand. Jumaa ist alles: jazzig, soulig, groovig, man muss ihn live erleben. Ein Abend voll guter Musik war das, einfach so. Ein Abend mit Gefühl und Seele, einfach so. Ein Abend mit Jumaa.

Ein großes Dankeschön an Helge Leinemann von exposive! Für das liebevolle Catering, die stimmungsvolle Ausleuchtung im Techniklager und den netten Abschiedsgruß: Für den Start in den Oktober gab es für jeden Gast ein Glas gesunde Möhrensuppe! Danke!

„What are you traying to say“ ist der Titel seiner neuen CD – doch der kanadische Singer/Songwriter David Blair muss selbst nichts versuchen – er kann es! Seine ansteckend fröhliche Musik – eigens verfasste Songs über Themen wie Liebe, Nähe, Freundschaft und Mut – und seine launig-charmante Moderation begeisterten im Bang&Olufsen Store in Hannover alle Gäste. Begleitet wurde David Blair von Roland Hegel an der Bassgitarre und Stuart Kemp am Schlagzeug. Sie harmonierten perfekt mit Davids Gitarrenspiel, seinen schnellen Riffs und vor allem seiner charismatischen Stimme. Nach einer kurzen Pause mit Laugenstangen und Bier drehten die drei Musiker nochmals so richtig auf – und die Zuhörer gingen mit! Musikalisch und menschlich ein ganz toller Abend: David Blair verzauberte sein Publikum. Und Gastgeber Rüdiger Horn und sein Team – engagiert zum vierten Mal in Folge im Salonfestival dabei – schwärmte von seinem Lieblingssong: „What Am I Worried About“. Ein wirklich schöner Song, ebenso wie „Say No“ oder „Just A Look“, in denen David Blair Stimmungen besingt, die wir alle kennen. Er sprudelt vor Musik und Einfällen, und war überaus glücklich, im Salonfestival dabei zu sein: Genau wie Gastgeber und Gäste auch!

Guido Kratz und R.F. Myller öffneten am 22. September 2017 bereits zum zweiten Mal im Rahmen des Salonfestivals ihre Ateliertüren, diesmal für eine Gastgebergemeinschaft von fünf Musikfreunden, die sehr gespannt waren auf ihren Musiksalon und die Ankunft der Musiker – Riders Connection – aus Berlin. Anstatt drei Musiker von Riders Connection wie erwartet, kamen fünf. Sie bauten blitzschnell ihre Anlage auf, die Gäste versammelten sich, das Konzert mit Riders Connection&Friends konnte beginnen: Moritz, der für die sensationellen Beatbox-Sounds zuständig ist, und Aleksej, der mit Leichtigkeit groovende Basslines spielt, Philipps Stimme und seine mitreißenden Gitarrenrhythmen wurden überraschend von Steffens Saxophon begleitet. Und dann war da noch Karina, die diese tolle Männerband stimmlich glänzend unterstützte! Toll!

Country, Folk und Soul, und auch ein bisschen Techno sowie eigene komponierte hinreißende Songs („Waste“, „So much trouble“, Colour me“) und eine umwerfend charmante Performance mit viel Witz begeisterten das Publikum. Besonders die „Feuerflammenfrau“ überzeugte die anwesenden Männer, sich ihren Begleiterinnen zuzuwenden! Nach der Pause mit belegten Brötchen und viel Bier wurden die Stühle eingeklappt und sich bewegt zu Reggaeklängen, die es in sich hatten! Ein spielerisch überzeugendes Konzert mit einem bewegenden Slam; ein tolles Solo des Beatboxers Moritz und ein wunderbares Saxophonsolo von Steffen machten diese Konzert rund! Es gab viele Zugaben und nur begeisterte Gäste! Kunst und Musik ging an diesem Abend großartig zusammen!

„Wahrlich eine Band, zu der man als Besucher kommt und als Freund wieder geht“ heißt es im Text dieser Barfuß- Band: stimmt!