Sonntag, 01.11.2020 // 17.30 Uhr
Wir treffen uns im Netz!


Ellen Trapp
Zur Lage in Italien

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Vortrag und Diskussion. Ellen Trapp, Leiterin des Studios Rom Fernsehen berichtet für die ARD aus Italien, das vom Corona-Virus besonders hart getroffen wurde .”Die erste Drehreise nach dem Lockdown war der bewegendste Moment: Ich habe mich gefühlt wie eine 5-Jährige an Weihnachten, ihrem Geburtstag, Sylvester und zur Einschulung zusammen. Endlich wieder reisen können! Und die Capresen haben uns so herzlich empfangen. Das war ein wahrer Moment des Glückes – des Reporterinnenglücks!” Die Italienerinnnen und Italiener haben sich über Wochen an die strengen Ausgangsbeschränkungen gehalten. Es war ein “Miteinander in der Einsamkeit”. Anfangs wurde von den Balkonen gesungen, die Menschen haben einander geholfen, niemand sollte einsam sein. Dieser konsequente Abstand hat viel gebracht: Italien konnte die Zahlen gut minimieren. Wie sieht es inzwischen aus in Italien?

Ellen Trapp, 1975 geboren, studierte  Kunstgeschichte, Italienisch, Neuere Geschichte in Bonn, Florenz und München. Stationen nach dem Volontariat: ZDF Maybrit Illner, BR Studio Berlin, Brandenburg Aktuell, arte-tv.com; Dokumentarfilmerin. Im Jahr 2015 erhielt sie den Katholischen Medienpreis für die ARD-Dokumentation “Tod vor Lampedusa – Europas Sündenfall”. Inzwischen berichtet sie als ARD-Korrespondentin (TV, demnächst multimedial) für Italien, Griechenland, Malta und den Vatikan.