02. März 2017 – 20:00 Uhr // Privathaus // Bad Homburg

Prof. Dr. Henning Vöpel

Was wäre, wenn wir dem aufkeimenden Protektionismus die Stirn böten?

Gespräch. Diskussion. Die Welt steht vor einer Zeitenwende: Donald Trump ist Präsident der USA, ein harter Brexit ist angekündigt, die EU ist sich uneins, Handelsvereinbarungen werden in Frage gestellt. Kurzum, die Zukunft der Globalisierung steht auf dem Spiel. In Zeiten geopolitischer Verschiebungen und technologischer Umbrüche, liegt es an uns, Veränderungen verantwortlich zu gestalten, um einen Rückfall in Nationalismus und Protektionismus zu verhindern. Prof. Henning Vöpel ordnet in seinem Vortrag derzeitige wirtschafts- und finanzpolitische Verschiebungen ein und gibt Denkanstöße für verantwortungsvolles Handeln im Hinblick auf populistische und protektionistische Strömungen.

Prof. Dr. Henning Vöpel ist seit September 2014 Direktor und Geschäftsführer des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstitut (HWWI). Zuvor war er Senior Economist am HWWI und zeichnete für die Forschungsbereiche Konjunktur und Weltwirtschaft verantwortlich. Im Jahr 2010 wurde Vöpel als Professor für Volkswirtschaftslehre an die HSBA Hamburg School of Business Administration berufen. Seine Forschungs- und Themenschwerpunkte sind Konjunkturanalyse, Geld- und Währungspolitik, Finanzmärkte und Sportökonomik. Nach seinem Studium der Volkswirtschaftslehre an der Universität Hamburg promovierte Prof. Vöpel 2004 mit einer Arbeit über die „Stabilisierungswirkungen der Geldpolitik“. Währenddessen arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften. Anschließend war er zwei Jahre als selbständiger Unternehmensberater tätig.