Freitag, 06. Oktober 2017 – 20.00 Uhr
zu Gast im Privathaus // Wiesbaden

Christoph Poschenrieder

Kind ohne Namen

Lesung. Nach einem Jahr an der Universität kommt Xenia in ihr Heimatdorf am Ende der Welt zurück. Sie ist schwanger, doch niemand soll das wissen. Als ein Dutzend Fremde aus dem Nahen Osten in der Schule einquartiert wird, gerät das Dorf in Aufruhr. Um den Frieden wiederherzustellen, lässt sich Xenias Mutter auf einen verhängnisvollen Handel mit dem gefürchteten Burgherrn ein. Was sie nicht weiß: Sie gefährdet damit das ungeborene Kind.

Christoph Poschenrieder, geboren 1964 bei Boston, studierte an der Hochschule für Philosophie der Jesuiten in München. Danach besuchte er die Journalistenschule an der Columbia University, New York. Seit 1993 arbeitet er als freier Journalist und Autor von Dokumentarfilmen. 2015 erhielt er das Bamberger Villa-Conordia-Stipendium und 2016 das mit dem Rom-Preis verbundene Stipendium des Deutschen Studienzentrums in Venedig.