Literatur zu Gast

New York, New York New Yorker Flair weht durch die Ausstellungsräume der Galerie LUMAS in Hannover, die ihre Türen zum ersten Mal für die Gäste des „salonfestivals“ weit aufmacht: und die Eröffnung mit einem Zitat von Thomas Wolfe versetzt die vielen Zuhörer rasch in die richtige Stimmung. „Eine Stadt und ihre Neurotiker“ hat die Schauspielerin […]

Es sei leichter, seine autobiographische Scham zu überwinden, wenn man sich selbst zu einer literarischen Figur mache. Ijoma Mangold hat in Das deutsche Krokodil. Meine Geschichte seine eigene Kindheit, Jugend und frühes Erwachsensein aufgeschrieben und daraus Literatur gemacht. Vor einem vollen Salon las Mangold Auszüge und gab Einblicke in den Menschen hinter der literarischen Figur. […]

Ein alter Schultisch steht in der Ecke des Wohnzimmers, durch dessen Rundumverglasung man an diesem Januarnachmittag in den Garten blicken kann. John von Düffel nimmt an dem Möbel Platz, lächelt in die Runde und berichtet die Entstehungsgeschichte des „Klassenbuchs“. Er sollte einen Workshop in szenischem Schreiben mit Schülern durchführen und eine gemeinsame Geschichte schreiben lassen. […]

Begrüßung von Frau Dr. Huttner am Salonabend mit Zsuzsa Bánk: Liebe Gäste, Herzlich willkommen zu unserem heutigen Abend mit Zsusza Bánk und ihrem Roman „Schlafen werden wir später“ zu Gast bei uns in Haidhausen. „Wir brüllten: wir sind erwachsen, wir sind erwachsen, viele Male hintereinander, als könnten wir es sonst nicht glauben“, heißt es an […]

Von wegen Aufbruch und Emanzipation: Machogeist am Bauhaus Das Bauhaus in Weimar und Dessau: Es steht für Avantgarde, für den Aufbruch aus einer ästhetisch verkrusteten Zeit, für die Moderne und die Emanzipation aus einem zu eng empfundenen Architektur- und Kunstverständnis. Dass ausgerechnet hier alte Mechanismen und Denkweisen wüten, überrascht und stellt das Bauhaus in seiner […]

Zwei Frauen, zwei Leben, kontrastreich und lebensvoll: Zsuzsa Bánks neuer großartiger Roman gewährt Einblicke in abendliche Emails und die drängenden Gedanken, die Frau sich in der Mitte des Lebens macht. Márta ist Schriftstellerin und lebt mit ihrem Mann Simon und drei Kindern in der Großstadt, während ihre langjährige Freundin Johanna, auch Jo genannt, als Lehrerin […]

Vergänglichkeit und Unsterblichkeit bilden den ewigen Widerspruch, der Leben heißt. Ein faustisches Thema, das Thea Dorn in ihrem neuen vergnüglichen wie kenntnisreichen Roman „Die Unglückseligen“ augenzwinkernd zugrunde legt. Gleich einem literarischen Vexierspiel kommt er daher: ein burlesker Schelmenroman mit stilsicher verzierten Initialen gepaart mit wunderbarer Gelehrsamkeit à la Laurence Sterne. Und zahlreichen Anspielungen auf das […]

„Lesen ist denken mit fremden Gehirn“ hat Arthur Schopenhauer einmal gesagt, und wenn es  auf ein Buch zutrifft, dann ganz sicher auf das neue Buch von Udo Di Fabio, der sich sehr kluge Gedanken zur Entwicklung unseres westlichen Gesellschaftssystems macht. Sein neues Buch „Schwankender Westen“ ist Anstoß zur Diskussion und zum Nachdenken, Selberdenken. Den „Westen“ […]